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Erhöhte Waldbrandgefahr in Unterfranken: Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an

01.08.2018
Würzburg (ruf) – Die seit Monaten auch in Unterfranken anhaltende andauernde strukturelle Trockenheit in Verbindung mit hochsommerlichen Tageshöchsttemperaturen bei sehr langer Sonnenscheindauer hat sich zwischenzeitlich in eine veritable Dürreperiode gewandelt.

Gestern war der bisher heißeste Tag dieses Sommers. Für morgen erwarten wir sehr hohe Waldbrandgefahr in der Region Main-Rhön und für übermorgen am Bayerischen Untermain. Die Hitzewelle führt am kommenden Wochenende wieder zu hoher Waldbrandgefahr in ganz Unterfranken. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken am Donnerstag, 02.08 2018 für die Ostroute und am Freitag, 03.08.2018 für die Westroute sowie von Samstag, 04.08 2018 bis Sonntag, 05.08.2018 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (am Freitag und Sonntag von Hettstadt aus). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt (am Donnerstag und Sonntag von Haßfurt aus). Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobach-tung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Hohe und regional sogar sehr hohe Brandgefahr besteht auch im offenen, nicht abgeschatteten Gelände, etwa auf abgeernteten Getreidefeldern oder Flächen mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Bewuchs.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung unter der Adresse www.regierung.unterfranken.bayern.de > Aufgaben > Sicherheit + Kommunales > Luftbeobachtung.

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