Stadt Miltenberg Stadt Miltenberg

Millumina - Lichtillumination

Vier Jahre temporäre Lichtillumination in Miltenberg

Lichtdesign gewinnt im städtebaulichen Zusammenhang zunehmend an Bedeutung. Deshalb werden Beleuchtungskonzepte im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms für Städte und Gemeinden unterstützt.

Zehn Studenten von der Hochschule Coburg mit ihrem Dozenten Michael Müller setzten das Projekt professionell vier Jahre hintereinander in der Stadt Miltenberg um. Ziel dieser Beleuchtungskonzepte ist, die temporäre in eine fest installierte Beleuchtung umzusetzen.

2015 wurden erstmals während des Adventsmarkts die Mildenburg und die imposanten geschichtsträchtigen Häuser am Marktplatz beleuchtet. Das Konzept beinhaltete einen Rundweg, der entlang des Museums und der Marktplatz-Klinge hoch zur Burg führte. Die hohen Burgmauern und der Innenhof mit seinem Burgfried wurden gekonnt im Spiel mit Licht und Schatten in Szene gesetzt.

2016 konnte man die Fischergasse in einem „anderen“ Licht bestaunen. Dieses Mal führte der Rundweg zum Gasthaus „Zum Riesen“ und zum Alten Rathaus.

2017 initiierten die Coburger Studenten Miltenbergs Kulturbauten am Engelplatz, wie das Rathaus, die Alte Post und die Klosterkirche. Entlang der Unteren Walldürner Straße hinauf zur evangelischen Kirche, vorbei an Stadtpark und Pfarrhaus, wurden alle Interessierten über die Vikar-, oder auch Judentreppe genannt, wieder hinunter Richtung Riesengasse und Engelplatz per Rundgang geleitet.

2018 führte der Rundweg durch das „Schwarzviertel“ in Miltenberg. Der älteste Teil Miltenbergs ist geprägt von engen Gassen, Fachwerkhäusern und geschichtsträchtigen Gebäuden. Ob das ehemalige jüdische Bad oder das Alte Bannhaus, alles diente als hervorragende Kulisse. Auch das Mainzische Oberamt – heute ist in dem beeindruckenden Gebäude die Stadtbücherei untergebracht - wurde bizarr und mystisch illuminiert.


MILLUMINA 2015 - Film von Bernd Ullrich

MILLUMINA 2016 - Film von Bernd Ullrich

MILLUMINA 2017 - Film von Rudolf Scherf

MILLUMINA 2018 - Film von Rudolf Scherf